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TRAUMASENSIBLE
MULTIFAMILIENTHERAPIE

Beziehungsarbeit im geschützten Raum zur Stärkung familiärer Ressourcen

Wir lieben die unendlichen Möglichkeiten der Multifamilientherapie (MFT) und sind zutiefst von ihrer Wirkung überzeugt. Unsere langjährige gemeinsame Erfahrung in der Arbeit mit  Familiengruppen lehrt uns, wie hilfreich  dieses Therapieangebot ist und welche nachhaltigen Veränderungen es in Familien ermöglicht.

 

Wir möchten "Familien in Not" mit unserem Therapie- und Beratungsangebot unterstützen, ihnen Orientierung und neue Perspektiven in Krisen oder anderen schweren Zeiten bieten.

WER SIND WIR?

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Dr. Kerstin Heineken

Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie

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Frieda Laakso

Sonderpädagogin und Multifamilientherapie-Therapeutin

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Katja Schlicht

Ergotherapeutin

WAS IST
MULTIFAMILIENTHERAPIE?

MFT ist ein systemischer Therapie- und Beratungsansatz, bei dem mehrere Familien gemeinsam behandelt werden und dabei voneinander profitieren. Multifamilientherapie birgt die Chance, die Eltern-Kind-Interaktion zu verbessern und Eltern aus ihrer Hilflosigkeit heraus zu begleiten. Wir ermutigen die Familien neue Wege zu gehen und ihre Handlungsfähigkeit zurückzugewinnen. Die Beziehung zwischen Eltern und Kind wird gestärkt. Unser besonderes Augenmerk gilt dabei dem Kind – wir sehen seine Einzigartigkeit hinter jedem herausfordernden Verhalten und schaffen einen Raum, in dem Sicherheit und Verständnis wachsen können.

Entscheidend für nachhaltige Veränderung ist der gemeinsame Prozess in der Gruppe aller Familien. Es gibt durch die verschiedenen Familien eine Vielzahl von differenzierten Außenperspektiven. Die Familien werden offener für die Wahrnehmung und Veränderung derselben Schwierigkeiten bei sich selbst:

  • „Wir sitzen alle im gleichen Boot“ stärkt das Gefühl von Zusammenhalt und gegenseitiger Solidarität.

  • „Wir sind ja nicht die einzigen“ hilft Stigmatisierung zu überwinden und Isolation aufzubrechen. 

  • „Ich sehe Dinge bei anderen, die ich bei mir selbst nicht sehen kann“ eröffnet neue Perspektiven und erweitert den reflektierten Blick auf die eigene Situation.

  • „Wie die anderen das machen, finde ich gut“ ermöglicht Lernen voneinander und den Transfer in den eigenen Alltag. 

  • „Ich kann doch mehr als ich dachte, ich bin doch gar nicht so hilflos“ unterstützt dabei eigene Kompetenzen zu entdecken und zu erweitern.

Durch unsere multidisziplinären Qualifikationen und die langjährige psychiatrische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vereinen wir klinische Diagnostik mit einer ressourcen-orientierten Sichtweise. 

Dies befähigt uns, sowohl die Symptome und Defizite der Kinder präzise zu erfassen als auch ihre Stärken und Potenziale konsequent zu fördern. 

Besonders in Momenten elterlicher Hilflosigkeit bieten wir umfassend Orientierung und Sicherheit sodass Ressourcen (wieder) sichtbar werden.

Dienstleistungen

WAS BEDEUTET TRAUMASENSIBEL

Wenn du die Welt verändern möchtest, beginne damit anderen Menschen zu ermöglichen sich sicherer zu fühlen

__ Stephen Porges

Grundlage unseres therapeutischen Handelns ist ein fundiertes Verständnis von Nervensystemzuständen, die uns ein anderes „Verstehen“ von Verhalten ermöglicht. Gemeinsam mit Eltern und Kindern entwickeln wir ein vertieftes Verständnis dafür und eröffnen neue Wege im Umgang damit.

Unsere innere Haltung richtet den Fokus stets auf Sicherheit als zentrale Voraussetzung jeder Herangehensweise. Durch Orientierung und Klarheit schaffen wir für die Familien einen verlässlichen und geschützten Rahmen. Wir begegnen ihnen wertfrei, eröffnen ihnen Handlungsspielräume, lassen Wahlmöglichkeiten, sind präsent und stärken ihre Selbstwirksamkeit – in ihrem Tempo, so kleinschrittig wie es notwendig ist.

WARUM DIESES ANGEBOT

Wir kennen so viele Familien in extremen Not-lagen, die durch das herkömmliche Hilfesystem fallen oder den Zugang dazu verloren haben. Diese „Familien in Not“ leben oft in sozialer Isolation und unter großem psychischem Druck – ein normaler Alltag, Schulbesuch oder die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben sind für Eltern und Kinder kaum noch möglich. 

Wir wissen um die strukturellen Grenzen des Systems nur zu gut und möchten mit unserem traumasensiblen MFT-Angebot eine große Lücke für diese Familien schließen.

WAS SIND UNSERE ZIELE?

Die Begleitung der Familien auf dem Weg zurück in ihre eigene Kraft, indem wir die Selbstregulationskräfte der Eltern stärken und somit eine sichere Basis für eine gesunde Co-Regulation ihrer Kinder schaffen. Eltern befähigen, ihren Alltag wieder aktiv zu gestalten und Kindern den schützenden Rahmen zurückgeben, den sie so dringend brauchen. Damit verwandelt sich Ohnmacht in lebendige Gestaltungskraft. Unsere Erfahrung bestätigt:


Sobald das Familiensystem heilt,
nimmt auch die belastende Symptomatik beim Kind ab.

Im Rahmen der Gruppentherapie können viele Themen der Familien aufgegriffen werden und sowohl im hilfreichen Rahmen der Gruppe als auch in der therapeutischen Begleitung des individuellen Prozesses der einzelnen Familie bearbeitet werden. Ergänzend bieten wir je nach Bedarf Einzelberatungen, Familientherapie, ergotherapeutische Einschätzungen sowie Unterstützung bei schulischen und alltagspraktischen Themen an.

Die Familien sollen neue Verhaltens- und Beziehungsmuster sowie Erziehungskompetenzen in dem MFT- Schonraum entdecken und üben und in der Zeit zwischen den Terminen im häuslichen Umfeld ausprobieren.

Unser Angebot bietet den Familien untereinander einen wertvollen Erfahrungsaustausch zu Themen wie Schule, Jugendamt oder weiteren therapeutischen Unterstützungsangeboten. 

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WIE SIEHT UNSER MFT-ANGEBOT KONKRET AUS?

  • 1 x wöchentlich 

  • Dauer jeweils 3 Stunden

  • 10 aufeinanderfolgende feste Termine

  • Jede Gruppe besteht aus ca. 10 Familien

WAS BEDEUTET "FAMILIE" IN UNSEREM SETTING?

Als feste Teilnehmer zählt immer ein sorgeberechtigter Erwachsener mit einem Kind. Weitere systemrelevante Personen (z. B. der andere Elternteil, Geschwister, Großeltern oder wichtige Bezugspersonen des Kindes) sind in Absprache willkommen.

Kontakt

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